Beispiel für die Auswertung eines Artikels

Im Folgenden zeigen wir beispielhaft, wie man einen Artikel im Internet zielgerichtet auswertet für das Thema "Betriebliche Kommunikation in der Corona-Krise"

Als erstes sind wir auf den folgenden Artikel gestoßen:

Arbeiten in der Corona-Pandemie: Kommunikation ist das Gebot der Krise
vom 27.3.2020 - vom Cio-Netzwerk.
Darüber erfährt man in Wikipedia:
„CIO – IT-Strategie für Manager ist ein monatlich in der International Data Group (IDG) Business Media GmbH erscheinendes IT-Wirtschaftsmagazin, das sich hauptsächlich mit den wirtschaftlichen und strategischen Aspekten des Informationstechnik-Einsatzes in Unternehmen beschäftigt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/CIO_(Magazin)
Der Artikel selbst ist zu finden auf:
https://www.cio.de/a/kommunikation-ist-das-gebot-der-krise,3629147

Durchsicht und Auswertung des Artikels

Im Folgenden gehen wir davon aus, dass der Artikel in der Internet-Version vorliegt.

Der Einstiegs-Teil des Artikels

Schon die Überschrift ist interessant, weil sie auf die besondere Bedeutung der Kommunikation in der Krise aufmerksam macht. Das kann man gut schon mal als Stichwort beziehungsweise Zitat in die Einleitung packen.

  • In dem kurzen Abschnitt am Anfang kann man ebenfalls gut den Begriff "Stresstest" im Kopf behalten bzw. sich notieren, in unserem Zusammenhang dann vor allem im Hinblick auf Beschäftigte. Denn die IT ist ja nicht unser Thema.
  • Damit zusammen hängt dann die Forderung, dass man sich um ein "professionelles Kommunikationsprogramm" bemühen müsse.
  • Zwischenfazit:
    Es wird deutlich, wie viele Elemente gleich am Anfang schon geboten werden, die man von vornherein möglichst schon in verschiedene Kapiteltöpfe packt.
    Das geht natürlich nur, wenn man zu diesem Zeitpunkt bereits eine ungefähre Gliederung der Arbeit hat.

Das Foto am Anfang - mit Anregungspotenzial

  • Das am Anfang eingefügte Bild mit einem Beschäftigten, der im oberen Bereich Berufskleidung trägt, darunter aber Freizeitkleidung, kann einen auf den Gedanken bringen, dass natürlich die Arbeit im Home-Office auch die Gefahr beinhaltet, dass man dort stärker von der Arbeit abgelenkt wird als im Büro.
  • Man kann das aber auch umgekehrt sehen, dass für selbstständig denkende und arbeitende Menschen die Arbeit zu Hause mehr Entfaltungsmöglichkeiten bringt.
  • Das hat aber direkt mit Kommunikation nichts zu tun, es sei denn, man denkt eben an an die stärker verbindliche und zum Teil auch förmliche Kommunikation im Büro, die sich eben auch in Kleidung ausdrückt.

Das Problem der Verunsicherung der Belegschaft

  • Die nächsten beiden  Abschnitte sind dann eigentlich nur eine ausführlichere Wiederholung dessen, was vorne schon gesagt worden ist.
  • Der Abschnitt zum Thema "Verunsicherung der Belegschaft" ist dann schon wieder eindeutig wichtiger, weil dort deutlich wird, in welcher psychologisch schwierigen Situation Mitarbeiter in einer Krise sind, bei der sie auch noch ihr "soziales Unterstützungsnetzwerk" verlieren.
  • Als Beispiele werden genannt:
    • "der direkte Kontakt zu Kollegen im Büro",
    • "der Austausch im Fitnessstudio nach der Arbeit"
    • "oder das Zusammentreffen mit Freunden in der Freizeit"
  • Hier könnte man sich schon gleich notieren, dass das gute Denkanstöße sind, die man zum Beispiel für ergänzende Interviews mit Betroffenen nutzen könnte.
  • Man sieht hier deutlich, dass beim Recherchieren immer auch weiterführende Ideen auftauchen.

"Anforderungen an Führungskräfte"

  • Der nächste Abschnitt "Anforderungen an Führungskräfte" muss eventuell für die Arbeit ein bisschen perspektivisch verändert werden, weil es dort wahrscheinlich eher um die Mitarbeiter geht,
  • die hier in der Regel über weniger Geld und auch weniger Handlungsspielräume verfügen als die Führungskräfte.
  • Es könnte sich aber auch lohnen, gezielt zu recherchieren, ob es gute oder weniger gute Beispiele gibt für ein Eingehen auf die Sorgen und Befürchtungen der Belegschaft.
  • Im Artikel wird als positives Beispiel die Ansprache der Kanzlerin zur Ernsthaftigkeit der Corona-Krise genannt. Hier könnte man tatsächlich das Experiment mal machen und diese Ansprache vor Betroffenen abspielen lassen, um das gegebenenfalls zu prüfen oder daraus auch zu lernen.

 

Möglichkeiten der Kommunikation

  • Im weiteren Verlauf wird dann wieder ein positives Beispiel genannt im Zusammenhang mit regelmäßigen Teamsitzungen über Telefon oder über Web-Konferenz-Lösungen.
  • Hier müsste man auch im weiteren Artikel schauen, welche Probleme und Schwierigkeiten dabei auftauchen könnten und welche Optimierungsideen.
  • Im nächsten Abschnitt geht es dann um Dialogveranstaltungen, wobei wieder ein positives Beispiel aufgeführt wird. Auch hier müsste man weiter recherchieren, ob das überall in der Praxis in gleicher Weise gut funktioniert.

Notwendigkeit exakter Planung der Kommunikation

  • Im weiteren Verlauf geht es um einen professionellen Kommunikationsplan.
  • Hervorgehoben wird die Bedeutung von Intensität und durchaus auch Redundanz der relevanten Botschaften.
  • Dann geht es um einen abgestimmten und geordneten Rahmen für diese innerliche betriebliche Kommunikation unter schwierigen Bedingungen. Wichtig ist sicherlich auch der Aspekt, dass Führungskräfte für diese besondere Situation auch Hilfe bekommen sollten. Man könnte zum Beispiel recherchieren, ob man etwas zu dem genannten Tele-Coaching finden kann.

Exkurs: Änderung bzw. "Schärfung" des Themas während der Arbeit

  • Der Hinweis auf das Tele-Coaching hat uns auf den Gedanken gebracht, das mal zu googeln und dabei sind wir - siehe unten - auf weiter viele interessante Infos und Materialien gestoßen.
  • An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass im Verlauf der Arbeit das Thema durchaus noch schärfere Akzentuierungen und Konturen bekommen kann.
  • Das muss dann allerdings ggf. mit dem Fachlehrer abgesprochen werden. Es gibt aber auch Spielräume für den Schreiber, die er nutzen kann und dann in der Einleitung der Arbeit vorstellt.

Überprüfung (Evaluation) der Kommunikation

  • Vor dem Hintergrund der Optimierungsnotwendigkeiten geht es denn verständlicherweise im Artikel dann um spezielle Messinstrumente wie zum Beispiel Stimmungsbarometer, mit denen man früh erkennen kann, ob die Kommunikation unter diesen besonderen Bedingungen gut läuft oder noch verbessert werden kann.

 

Der Schlussteil des Artikels

  • Der Schlussteil versucht dann den Blick nach vorne zu richten, es geht um den Neustart nach der Krise. Hervorgehoben werden die positiven Begleitaspekte einer Krise
  • und der Verfasser sieht vor allem die Chancen, "durch professionelle Kommunikation den Korpsgeist der Belegschaft zu stärken und damit Arbeitgeber- Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu fördern."

Zusammenfassung

  • Zusammenfassung: (wichtig, um jetzt aus der großen Menge der gefundenen Elemente besonders Wichtiges und passendes herausfinden zu können
  • wird hier noch gemacht

Recherche-Anregungen durch die Lektüre des Artikels

Man könnte auch sagen: Das ist wie "Inselhüpfen". Wenn man eine erreicht hat, sieht man die nächste, die man dann wieder ansteuert.

Wenn man Glück hat, kann man so den ganzen Ozean der Facharbeits-Herausforderungen überqueren.

 

Weiterführende Hinweise

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