Übersicht über interessante Stadtgedichte

Im Folgenden sammeln wir interessante Stadtgedichte und beginnen mit einem, das besonders eindrucksvoll zeigt, was man früher mit Städten verband.

Wir setzen das hier noch fort - aber erst mal muss man anfangen ;-)

  1. Alfred Wolfenstein, "Städter"
    Ein Gedicht, das die Enge und das Alleinsein in einer Stadt besonders gut herausstellt.
    https://schnell-durchblicken3.de/index.php/themen/stadtgedichte/160-wolfenstein-staedter-stadtgedicht
  2. „Industriestadt sonntags abends“ von Hildegard Wohlgemuth
    Ein  1971 entstandenes Gedicht,  in dem das Verhältnis zwischen einem solchen Ort und den in ihm lebenden Menschen in ausdrucksstarken Bildern verdeutlicht wird
    https://schnell-durchblicken3.de/index.php/themen/stadtgedichte/161-wohlgemuth-hildegard-industriestadt-sonntag-abends

  3. Hugo von Hofmannsthal, „Siehst du die Stadt“
    Die sanfte Stadt-Variante – Romantik mit etwas Weinen und Qual
    Ausgangspunkt ist eine romantische Sicht, die dann zunehmend stärker differenziert wird und zwischen Qual und Pracht auch gebrochen erscheint. Am Ende wird sie aber voll angenommen.
    https://www.endlich-durchblick.de/schnell-und-sicher-verstehen-gedichte-des-expressionismus/hofmannsthal-siehst-du-die-stadt/

  4. Georg Heym, „Die Stadt“ im Vergleich zu einem romantischen Gedicht von Eichendorff
    Am Anfang gibt es noch Ansätze von fast romantischer Schönheit, dann erfolgt ein Übergang zur Beschreibung der Massengesellschaft mit einem eintönigen Leben zwischen Geburt und Tod. Hinzu kommt am Ende noch ein Gefühl der Bedrohung.
    https://www.endlich-durchblick.de/schnell-und-sicher-verstehen-gedichte-des-expressionismus/heym-georg-die-stadt-und-eichendorff-in-danzig/

  5. Alfred Lichtenstein, „Die Stadt“
    Die total negative Sicht auf eine irre, halbtote Welt ohne Sympathie und Hoffnung
    Es gibt in diesem Gedicht keine Harmonie mehr zwischen Himmel und Erde (Stadt), alles sieht nach Alter und Verfall aus. Dann wird ein Irrer präsentiert, der wohl stellvertretend auch für die Gesunden den Verlust der Liebe beklagt. Er wird dafür verspottet.
    Am Ende erscheinen die Welt und das Leben als sinnloses Spiel mit der Andeutung eines „sanft verweinten Gottes“. Das Überirdisch-Sinnliche ist damit auch keine Rettung.
    https://www.endlich-durchblick.de/schnell-und-sicher-verstehen-gedichte-des-expressionismus/lichtenstein-die-stadt/

  6. Georg Heym, „Der Gott der Stadt
    Die Stadt als Ort allgemeinen Untergangs:
    Der in diesem Gedicht beschriebene Gott gehört wohl zur Stadt, lässt sich von ihr auch verehren, besteht aber vor allem aus Wut, die sich dann im Verlauf des Gedichtes auch entlädt.
    https://www.endlich-durchblick.de/schnell-und-sicher-verstehen-gedichte-des-expressionismus/heym-georg-der-gott-der-stadt/

 

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